Veranstaltungen

2016: Städtli-Führung Lichtensteig

2016: Generalversammlung vom 23. April

Historischer Verein Bichelsee-Balterswil

Generalversammlung vom Samstag, 23. April 2016, im Restaurant Landhaus, Bichelsee

 

Um 18.00 Uhr konnte der Präsident Hanspeter Huber die zahlreichen Mitglieder zur GV begrüssen.

Mit einer Schweigeminute wurde dem letzten Jahr verstorbenen Ehrenmitglied Ivo Nezel gedacht. In der Würdigung ging der Präsident auf den unermüdlichen Einsatz des Verstorbenen ein. Ivo wir danken dir.

Im Jahresbericht liess der Präsident nochmals das Vereinsleben Revue passieren. Die Ausstellung über den Bichelseer Maler Franz Häni hatte grossen Anklang gefunden. Am Samstag, 3. Oktober 2015 fand die Stadtführung in Konstanz unter dem Titel: „Hofnarr, Spion und Richental – ein Rundgang durch Konstanz mit Augenzeugen“ statt. Die rund 2 stündige Führung mit anschliessendem gemütlichem Beisammensein bleibt vielen in guter Erinnerung.

Die Jahresrechnung hat mit einem positiven Saldo abgeschlossen. Durch die Einnahmen aus dem Vollmond-Treff können die Renovationsarbeiten am Spritzenhaus bewerkstelligt werden.

Im Jahresprogramm 2016 ist neben den monatlichen Vollmond-Treffs für den Herbst, Samstag 03. September 2016, eine Führung durch das Toggenburgerstädtchen Lichtenstein vorgesehen.

Mit dem Dank an die Mitglieder wurde die Versammlung zeitig beendet und so konnte die Vernissage zur neuen Ausstellung eröffnet werden.

 

2015: Stadtführung Konstanz

PDF: Konstanz 2015

2012: Vom Traberschulhaus zu Himeleya und zurück

Herbstveranstaltung   Samstag, 29.09.2012

Bei Dauerregen besammelten sich 11 Unentwegte beim Traberschulhaus und wanderten unter der Leitung von Heinz Müller mit sachkundigen Kommentaren von Edgar Kopieczek von Bichelsee zur Sattellegi über Brenngrütti hinauf zum Horn und von dort zurück über die Burgstelle Alt-Bichelsee nach Bichelsee, mit einem gemütlicher Ausklang im Vollmondtreff.

 

Die wichtigsten Anlaufpunkte:

Keltenweg. Halgenmatt: (jetzige Schreibweise) Heiligen Matte; die Wiese, die dem Kirchenpatron geweiht ist; die Wiese, die irchen oder Klosterbesitz ist.  Schnapsli. Chlösterli: Hier stand ein altes Gebäude, das vor wenigen Jahren abgerissen wurde. Schuel: Die Wohnhäuser bei der (ehemaligen) Schule. Mühlrüti/ Mühlrütiholz  (Hohlweg) bedeutet: das Rodungsland bei der Mühle. Bürgleholz, Bürgle.  Sattellegi: Name  Ort, wo der Sattel (beim Ausruhen) abgelegt wurde oder sattelförmiger Übergang über den Weidezaun. Hochwacht (Kantonsgrenze/ in östlicher Richtung) Der im Thurgau siebenmal belegte Name Hochwacht bezieht sich immer auf hoch gelegene Punkte mit guter Aussicht, auf denen sich vielfach Signaleinrichtungen befunden haben. Es ist jedoch auch denkbar, dass manche Örtlichkeiten ihren Namen nur im übertragenen Sinne (‚markante Anhöhe‘) erhalten haben. Die Hochwachten wurden ab dem 15. Jh. Eingerichtet, um mittels Feuer(nachts) und Rauchzeichen (tags) Truppen zu mobilisieren. Im 17. Und 18. Jh. fanden sich im Thurgau 51 Hochwachten. Rengerswil (=Weiler des Reginger)   erscheint um 1374 zum ersten Mal in den Akten. Es dürfte eine Hofgründung der Herren von  ndenberg gewesen sein. Wolfsgrueb: Grube, in der Wölfe gefangen wurden. Schiller: das Grundstück der Familie Schiller. Wenn nicht Göthe, dann Schiller? Cholplatz: der Platz, auf dem sich ein Kohlenmeiler befindet. Brenngrüti, die Rüti (Rodung), die einem Brengg gehörte. Rodung auf einer Anhöhe, die einer Brente (Tragbütte) gleicht. As Brenn von Brenngrüti deutet also nicht auf Brennen und Brandrodung hin! Tüchelhölzli. Chabishaupt. Himelaya: Namen   bei der Geländeerhöhung. Also eine leicht spöttische Geländebezeichnung! Horn/ Hornholz Der Name Horn  bedeutet hier Landzunge. Ziegelmoos, Sumpfgelände, aus dem Lehm für die Ziegelherstellung gewonnen wurde. Alt- Bichelsee  Burghalden) Markanter Burghügel ohne Mauerspuren, jedoch tiefem Halsgraben. erkennbar, von Hand heraus geschaufelt!

2008: Seilerei Kissling, Winterthur

 

Die Seilerei Kislig in Winterthur

 

Herbstveranstaltung des Historischen Vereins Bichelsee-Balterswil

 

Eine stattliche Anzahl der Mitglieder des Historischen Vereins nahm die Einladung an und Besuchten die Seilerei Kisling in Winterthur. Interessantes und mit grosser Begeisterung konnte der Inhaber der Firma Kisling Herr Benz den Besucher viel Wissenswertes über die Technik der Seilerei erzählen.

Seit 1878 gibt es “auf der Breite in Winterthur” eine Seilerbahn. Nach schweren Sturmschäden, wurde die Seilerei 1890 an heutigem Standort mit dem 100m langen Holzbau zur gedeckten Werkstatt. Die Seilerei befand sich von 1927 bis 2002 im Besitz der Familie Kislig. Jetzt befindet sie sich im Besitz der Familie Benz-Teroni. 1933 wurde der Büroteil Seite Breitestrasse erbaut. Weiter entstand 1959 ein seitliches Kellergeschoss mit Lager und Garageneinfahrt.

Betrieb

Die Seilerei Kislig ist in der ganzen Schweiz eine der letzten ihrer Art.  Ausser den vorgängig aufgeführten Umbauten wurden nur geringfügige Veränderungen am und im Betrieb vorgenommen. Im Kanton Zürich ist die Seilerei Kislig ohne Konkurrenz. Dadurch, dass an der Breitestrasse 18 nach alter Tradition Seile hergestellt und konfektioniert werden, ist es ohne Probleme möglich, Kleinstmengen oder Sonderanfertigungen herzustellen.

Produkte

Die Firma Kisling produzieren für Zirkuse, Artisten, Theater, Schausteller, Landwirtschaft, Forst, Privatkunden, Baugewerbe, Spielplatzbauer, Schulämter, Uhrenmacher und Personenschutz, um nur einige Kundengruppen aufzuzählen.

Kurz gesagt für jederman(-frau) der oder die ein Seil braucht.

Sie produzieren und montieren Handläufe, Abspannungen, Trapeze, Seilzüge für Spezialmontagen, Bühnenaufzüge, handgesponnene Springseile und Uhrenschnüre, Spiel-, Fang- und Sicherungsnetze, Absturzsicherungen, um auch hier nur einen kleinen Ausschnitt aus ihrem Sortiment aufzuzählen.

Bei der Seilerei erhalten Sie alles, was mit Seilen zu tun hat.

Sie verarbeiten Naturfasern (Hanf, Jute, Kokos, Sisal, Manila, Flachs und Baumwolle) sowie Kunstfasern (Polyamid, Polyester, Polypropylen und Acryl) und Hightechmaterialien der jüngsten Generation. (Aramide [Keflar] und Dynema). Um ihres Sortiment zu ergänzen, bieten sie seit kurzem nebst  zugekauftem auch selbst geflochtenes Material an. Dieses konfektionieren sie ebenso wie ihres gesamtes  Drahtseil-Sortiment in verschiedenster Qualität und Konstruktionsweise.

 

2007: Exkursion Stein am Rhein

Die Reiseleiterin vermag uns in den Bann der Stadt zu ziehen.

Die Burg Hohenklingen im Herbstkleid

 

 

2002: Generalversammlung

Edgar Kopieczek, der neue Präsident übernimmt das "Ruder" des Vereins.