Ifwil

1956 Ifwiler Sandsteinbruch

Der Post- Wirt Ferdinand Eisenring ausBichelsee schreibt in seiner Selbstbiografie von 1956: Oberhalb dem ehemaligen Rebgebietes von Ifwil finden sich zwei Eingänge in den Berg (einer ist zur Zeit noch etwas offen, der andere eingedeckt) nördlich vom Hause. Es ist dies ein Sandsteinbruch, das Material wurde benützt für Innenausbau von Oefen und eigneten sich besser als Rorschachersteine, weil diese zu hart waren. Die Höhlen mögen ca. 20 – 25 meter in den Berg gehen, ca. 4 m breit und 2 m hoch. Der Steinbrecher musste bei Licht arbeiten.

1835 Dorfbeschreibung Balterswil

Das Dorf Balterswyl hat 43 Häuser und eine katholischen Schule und bildet mit Ifwyl (14 Häuser) eine Ortsgemeinde der Municipalgemeinde Bichelsee und Kirchgemeinde Bichelsee . Balterswyl liegt an der Lützelmurg, zwischen Tänikon und Bichelsee. die Bewohner betreiben Landwirtschaft und Weberei und haben Antheil an dem Torfmoore von Eschlikon (Beschreibung um 1835).

1837 Ifwil zur Ortsgemeinde Balterswil

1837  Ifwyl kam mit seinen 14 Häusern zur neu gegründeten Ortsgemeinde Balterswyl. Bichelsee und Balterswil bildeten die Municipalgemeinde Bichelsee.

1825 Ifwiler Brandchronik

1825 wurden die Gebäulichkeiten der Brüder Schwager zerstört. Die Betroffenen wurden durch Aadorf mit 6 Baumstämmen für den Wiederaufbau unterstützt.

1856 brannten 3 Wohnungen in Ifwil.

1769 Ifwil und seine Reben

1769 werden die erstmals Reben in Ifwil erwähnt. Auch die Wirtin des Restaurantes Post (Frau Eisenring) erwarb einen Rebberg zwischen 1875/80 in Ifwil. Der Wein sei in trockenen Jahren ganz gut gewesen und errreichte an der Landwirtschaftsausstellung von Bern eine Auszeichnung. Das Aufkommen der Reblaus beendete dann den Rebbau.

1553 Ifwiler Fischereirecht

Das Fischereirecht (Fischenz) in Ifwil gehörte laut einem Gerichtsurteil von 1513 dem Kloster Fischingen. Im 17. Jahrhundert reichte das Fischereirecht  des Klosters Tänikon in die Gegend zwischen Meistershausen (Maischhausen) und Ifwyl.

1442 Ifwil kommt zum Kloster Fischingen

1442 erwarbt das Kloster Fischingen die Vogtei Ifwil (auch Gerichtsherrschaft) von Frau Aster, die in Wil wohnte. Ifwil gehörte nachher zusammen mit Balterswil, Bichelsee und das Klosterdorf Fischingen zum” alten Gericht Fischingen”.  Dadurch war  auch in Ifwil der Abt von Fischingen Gerichtsherr.

1383 Landsbergerin als Gönnerin

1383 war Adelheid von Landsberg mit Heinrich von Littenheid verheiratet. Die beiden schenken dem Kloster Fischingen ein Bauerngut.

1313 Vogtei Ifwil

Heinrich von Gundelfingen (Abt von St. Gallen) belehnte  Hans von Aster mit der Vogtei und dem Zehnten von Ifwil, samt einem Anteil am Zehnten zu Buch und Krillberg.

1300 Ifwil: Abgaben an das Kloster St. Gallen

1300 neben dem Zehnten war am Fest des Heiligen Sebastian ein “kleines Brot” an das Kloster St. Gallen zu entrichten