Personen

1960 reformierte Kirche Bichelsee

Mit dem Bau der reformierten Kirche Bichelsee ist die über 400 jährige gemeinsame Benützung der heute katholischen Kirche beendet. Die architektonische Grundidee  der neuen Kirche geht auf die Überlegungen des berühmten Schweizer Architekten Le Corbusier zurück.

1956 Ifwiler Sandsteinbruch

Der Post- Wirt Ferdinand Eisenring ausBichelsee schreibt in seiner Selbstbiografie von 1956: Oberhalb dem ehemaligen Rebgebietes von Ifwil finden sich zwei Eingänge in den Berg (einer ist zur Zeit noch etwas offen, der andere eingedeckt) nördlich vom Hause. Es ist dies ein Sandsteinbruch, das Material wurde benützt für Innenausbau von Oefen und eigneten sich besser als Rorschachersteine, weil diese zu hart waren. Die Höhlen mögen ca. 20 – 25 meter in den Berg gehen, ca. 4 m breit und 2 m hoch. Der Steinbrecher musste bei Licht arbeiten.

1899 eine Bank für Bichelsee

Unter der Federführung von Pfarrer Johann Evangelist Traber entsteht eine Darlehenskasse nach dem System Raiffeisen (Deutschland). In der näheren und weiteren Umgehenug entsehen bald darauf 10 weitere Kassen. Bichelsee ist der Gründungsort der ersten Raiffeisenbank der Schweiz.

1825 Ifwiler Brandchronik

1825 wurden die Gebäulichkeiten der Brüder Schwager zerstört. Die Betroffenen wurden durch Aadorf mit 6 Baumstämmen für den Wiederaufbau unterstützt.

1856 brannten 3 Wohnungen in Ifwil.

1807 Ein Arzt aus Itaslen

Franz Augustin Eisenring (Vater von Ferdinand Eisenring /Restaurant Post Bichelsee) wurde in Itaslen am 3. Oktober 1807 geboren. Er war Arzt und starb am 26. September 1857 in Bichelsee.

1769 Ifwil und seine Reben

1769 werden die erstmals Reben in Ifwil erwähnt. Auch die Wirtin des Restaurantes Post (Frau Eisenring) erwarb einen Rebberg zwischen 1875/80 in Ifwil. Der Wein sei in trockenen Jahren ganz gut gewesen und errreichte an der Landwirtschaftsausstellung von Bern eine Auszeichnung. Das Aufkommen der Reblaus beendete dann den Rebbau.

1763 Ein vergoldeter Becher

Johann Müller von Itaslen  vermachte der Kirche Bichelsee 1763  einen vergoldeten Silberbecher  von 27 cm Höhe.

1713 Schulprobleme in Balterswil

Am 15. Februar 1731 wurde auf Betreiben von Pfarrer P. Karl Ceberg die Pfarreischule, die für einige Zeit eingegangen war, in Balterswil neu eröffnet und finanziell sicherer fundiert. Sie wurde nach einigen Jahren dann nach Bichelsee verlegt.

1686 katholische Schule

1686-88 ist Johannes Fuchs in Balterswil als Schulmeister bezeugt. Er unterrichtete an der  katholische Schule. Diese  war in Balterswil domiziliert, die reformierte in der Steig.

 

1682 Schule Steig

Durch den Prädikanten (Prediger) Melchior Baag aus Dussnang wurde für die reformierte Pfarrei Bichelsee eine Schule gegründet und zwar in der Steig. Die ersten Schulen der Gegend waren eine Angelegenheit der Pfarreien.