Itaslen

1880 Kalksteinbruch

Bevor der Portlandzement seinen Siegeszug antrat, wurde mit Kalk gebaut. Am Hackenberg, auf der Seite von Itaslen bestand darum ein  Kalksteinbruch.

1807 Ein Arzt aus Itaslen

Franz Augustin Eisenring (Vater von Ferdinand Eisenring /Restaurant Post Bichelsee) wurde in Itaslen am 3. Oktober 1807 geboren. Er war Arzt und starb am 26. September 1857 in Bichelsee.

1784 Schulgründung in Balterswil

Im Herbst 1784 machten sich Itaslen und Balterswil durch Gründung von katholischen Freischulen von Bichelsee  selbständig. So bestanden auf dem heutigen Gebiet der politischen Gemeinde Bichelsee- Balterswil zu Ausgang des 18. Jahrhunderts drei katholische Schulen und die reformierte Schule in der Steig.       

1784 Schule Itaslen

Itaslen und Balterswil machten sich 1784 durch die Gründung von Freischulen selbständig. So bestanden in der Pfarrei Bichelsee zu Ausgang des 18. Jahrhunderts drei katholische Schulen (Bichelsee, Balterswil, Itaslen) und die reformierte Schule in der Steig.                   

1763 Ein vergoldeter Becher

Johann Müller von Itaslen  vermachte der Kirche Bichelsee 1763  einen vergoldeten Silberbecher  von 27 cm Höhe.

1649 Kreuz in Itaslen

Am heiligen Abend des Jahres 1649 errichtete der Fischinger Klosterschreiber Sebastian Müller bei seinem Hause an der Landstrasse in Itaslen ein etwa 2 1/2 Meter (8 Schuh) hohes Holzkreuz.  Noch heute finden wir inItaslen ein Wegkreuz, das wohl aus jüngerer Zeit stammt. Ob der Standort der gleiche ist, kann nicht festgestellt werden.

1634 Gegenreformation

Das Kloster Fischingen, so beklagt sich der reformierte Pfarrer Bürgi von Dussnang, unternehme alles, um die Einwohner vom neuen Glauben abzubringen. So sei ein Mann  in Balterswil  wegen des Weibelamtes und ein anderer aus Itaslen wegen der Stelle eines Zehnten-Einziehers ein Apostat (Abtrünniger) geworden.

1630 Pater Benedekt Specker

Das Pfarramt in Bichelsee wurde 1630-33  durch Pater Benedikt Specker aus Itaslen ausgeübt.  Er gehörte zur Klostergemeinschaft in Fischingen.

1419 Itaslen kommt ans Kloster

Mit Bichelsee und Balterswil gelangte auch Itaslen 1419 an das Kloster Fischingen. Die Verkäufer,  die Herren von Landenberg – Greifense, waren in Geldschwierigkeiten geraten.

1250 Burg Schwäbisberg

Südlich von Itaslen liegt die Burg Schwäbisberg (Schwebelsberg) am “Grundstiegeli” (Weg) hinauf nach Grund und Niederwies.Die Anlage gehörte den Kupferschmied von Schwäbisberg und ist im Fischinger Ämterbuch verzeichnet. Die Anlage dürfte im 13. Jahrhundert benutzt worden sein.